Situation: Lukas interviewt mit Herrn Mitschke für sein Schulprojekt.
Personen: Lukas, Herr Mitschke
Ort: Bei der Feuerwehr
Lukas: Wir sind heute in Flensburg auf einer Feuerwehrwache, und vor mir sitzt Herr Mitschke. Hallo Herr Mitschke. Danke, dass ich Sie interviewen darf.
Hr. Mitschke: Das ist doch kein Problem. Wir freuen uns immer, wenn junge Leute Interesse an unserer Arbeit haben.
Lukas: Also, Sie sind hier der Leiter der Feuerwache, richtig?
Hr. Mitschke: Genau. Ich bin Leiter der Berufsfeuerwache Flensburg.
Lukas: Wie viele Feuerwehrmänner arbeiten hier?
Hr. Mitschke: Aktuell arbeiten hier auf der Wache 215 Feuerwehrmänner und -frauen.
Lukas: Und wie viele Stunden arbeiten Sie hier pro Woche?
Hr. Mitschke: Unser Dienst dauert immer 24 Stunden. Das bedeutet, dass wir immer 24 Stunden arbeiten und dann 24 Stunden freihaben.
Lukas: Auch am Wochenende?
Hr. Mitschke: Ja, auch am Wochenende. Die Feuerwehr muss immer einsatzbereit sein. Da ist es egal, ob (es) Wochenende oder Feiertag ist. Wenn es irgendwo brennt, müssen wir helfen.
Lukas: Verstehe. Und wie machen Sie das dann mit Ihrer Familie?
Hr. Mitschke: Ich bin seit 20 Jahren Feuerwehrmann, da haben wir uns schon dran gewöhnt. Meine Frau arbeitet im Büro und kümmert sich um die Kinder, wenn ich Dienst habe. An meinen freien Tagen hole ich meine Töchter oft von der Schule ab.
Lukas: Wie sind Sie denn Wachleiter geworden?
Hr. Mitschke: Ich war als 10-jähriger Junge bereits bei der Jugendfeuerwehr. Ich habe mein Abitur gemacht und anschließend Brandschutz- und Sicherheitstechnik studiert. Das ist ein Studium direkt für den Feuerwehrdienst.
Lukas: Was war der spannendste Einsatz, den Sie je erlebt haben?
Hr. Mitschke: Spannend sind unsere Einsätze eigentlich fast immer. Es gibt manche Einsätze, die besonders sind. Da gibt es oft Kleinigkeiten oder irgendeine kleine Geschichte, die wir nie vergessen können.
Lukas: Was ist so eine besondere Geschichte?
Hr. Mitschke: Wir hatten vor mehreren Jahren einen Einsatz auf der Autobahn. Wir wurden zu einem brennenden Fahrzeug gerufen. Es war ein großer Transporter, in dem sich hinten auch mehrere Hunde befanden.
Lukas: Wie schrecklich! Haben die Hunde überlebt?
Hr. Mitschke: Einer unserer Kollegen hat selbst Hunde und ist sehr tierlieb. Er hat sich seine komplette Ausrüstung angezogen, alle Fenster des Transporters eingeschlagen und ist hineingegangen. Wir haben inzwischen das Fahrzeug von außen gelöscht. Er ist dann erst mit zwei kleineren Hunden wieder herausgekommen. Er ist noch mal reingegangen und hat die beiden größeren Hunde geholt. Der Besitzer war sehr dankbar und die Hunde wurden im Rettungswagen mit Sauerstoff versorgt und anschließend in die Tierklinik gebracht.
Lukas: Sie sind mit den Hunden im Rettungswagen zur Tierklinik gefahren?
Hr. Mitschke: Ja, natürlich. Die Hunde hatten viele Rauchgase eingeatmet und mussten dringend ärztlich versorgt werden.
Lukas: Geht es denn allen Hunden gut?
Hr. Mitschke: Ja, die sind alle gesund und lebhaft. Der Besitzer war einige Tage später mit allen Hunden hier bei uns auf der Wache und hat uns Kuchen gebracht, um sich zu bedanken.
Lukas: Das ist ja eine echt schöne Geschichte.
Hr. Mitschke: Ja, wir freuen uns immer, wenn sich die Menschen später noch mal bei uns melden und wir auch erfahren, ob es allen gut geht.
Lukas: Vielen Dank für das Interview, Herr Mitschke.
Hr. Mitschke: Sehr gerne. Und falls du oder einer deiner Klassenkameraden Lust auf die Feuerwehr hat, dann suchen wir immer Nachwuchs für unsere Jugendfeuerwehr. Das sind schließlich die Feuerwehrleute von morgen. Sie können uns gerne eine E-Mail schreiben. Wir sind auf Instagram, da können Sie uns folgen.
Lukas: Das werde ich in mein Interview einbauen. Vielen Dank.
die Feuerwehrwache, -n = die Feuerwache; (eng.) fire station
interviewen = (eng.) to interview
die Feuerwache, -n = die Feuerwehrwache; (eng.) fire station
der Feuerwehrmann, -:er = (eng.) fireman
die Feuerwehrfrau, -en = (eng.) firewoman
der Dienst, -e = (eng.) service
freihaben = (eng.) to have off
einsatzbereit sein = (eng.) to be ready (for action); to be operational; to be on alert
sich an etwas gewöhnen = (eng.) to get used to
sich kümmert um = (eng.) to take care of
Dienst haben = (eng.) to be on duty
der Einsatz, -:e = (eng.) mission; assignment
sich befinden = hier: (eng.) to be
überleben = (eng.) to survive
tierlieb = (eng.) animal-loving
die Ausrüstung, -en = (eng.) equipment
einschlagen = (eng.) to smash; to break
hineingehen = (eng.) to go in
inzwischen = (eng.) meanwhile
löschen = (eng.) to extinguish; to quench
herauskommen = (eng.) to come out; to get out
reingehen = (eng.) to go in
der Sauerstoff, - = (eng.) oxygen
das Rauchgas, -e = (eng.) smoke gas
einatmen = (eng.) to breathe (in)
der Klassenkamerad, -en = (eng.) classmate
der Nachwuchs, - = hier: (eng.) young talent
einbauen = hier: (eng.) to include in
场景:卢卡斯为他的学校项目采访米奇克先生。
人物:卢卡斯、米奇克先生
地点:消防队
卢卡斯: 今天我们来到弗伦斯堡的一个消防站,坐在我面前的是米奇克先生。您好,米奇克先生。感谢您接受我的采访。
米奇克先生: 这没什么问题。每当有年轻人对我们的工作感兴趣时,我们都很高兴。
卢卡斯: 那么,您是这个消防站的站长,对吗?
米奇克先生: 没错。我是弗伦斯堡职业消防站的站长。
卢卡斯: 这里有多少消防员工作?
米奇克先生: 目前在这个消防站工作有215名消防员(男性和女性)。
卢卡斯: 那您们每周在这里工作多少小时?
米奇克先生: 我们的执勤时间总是24小时。这意味着我们工作24小时,然后休息24小时。
卢卡斯: 周末也这样吗?
米奇克先生: 是的,周末也一样。消防队必须随时待命。是周末还是节假日都无所谓。哪里有火灾,我们就必须去救援。
卢卡斯: 明白了。那您和家人是怎么协调的呢?
米奇克先生: 我当消防员已经20年了,我们已经习惯了。我妻子在办公室工作,我执勤的时候她照顾孩子们。在我休息的日子,我经常去学校接我的女儿们。
卢卡斯: 您是怎么成为消防站长的呢?
米奇克先生: 我10岁的时候就已经加入了青少年消防队。我高中毕业后,学习了防火与安全工程。这是一门专门为消防工作设立的专业。
卢卡斯: 您经历过的最紧张刺激的一次出勤是什么样的?
米奇克先生: 实际上,我们的出勤几乎每次都很紧张刺激。有一些出勤很特别。常常会有一些小事或某个小插曲,让我们永远难忘。
卢卡斯: 有什么这样特别的故事吗?
米奇克先生: 几年前,我们在高速公路上有一次出勤。我们接到报警,有一辆车着火了。那是一辆大型运输车,车后面还有几条狗。
卢卡斯: 太可怕了!那些狗活下来了吗?
米奇克先生: 我们的一位同事自己就养狗,非常热爱动物。他穿戴好全套装备,砸碎了运输车所有的车窗,然后钻了进去。当时我们已经从外面把车上的火扑灭了。他先带着两条小狗出来了。他又一次钻了进去,把两条大狗也抱了出来。狗的主人非常感激,这些狗在救护车上得到了氧气供应,然后被送到了动物诊所。
卢卡斯: 您是跟那些狗一起坐救护车去的动物诊所吗?
米奇克先生: 是的,当然。那些狗吸入了很多烟尘,急需得到医疗救治。
卢卡斯: 那所有的狗都没事吗?
米奇克先生: 是的,它们都健康活泼。几天后,主人带着所有的狗来到我们消防站,给我们送了蛋糕以示感谢。
卢卡斯: 这真是一个美好的故事。
米奇克先生: 是的,每当后来人们再次联系我们,我们也了解到是否一切都好时,我们总是很高兴。
卢卡斯: 谢谢您接受采访,米奇克先生。
米奇克先生: 非常乐意。如果你或者你班上的任何同学对消防队感兴趣,我们一直在为我们的青少年消防队寻找后备力量。他们毕竟是未来的消防员。欢迎你们给我们写邮件。我们也在Instagram上,你们可以关注我们。


