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Die Abenteuer des Sherlock Holmes: Die fünf Apfelsinenkerne-2
日期:2022-01-26 09:44  点击:266

Er entschuldigte sich für die späte Störung und dafür, dass er mit nassen Kleidern und tropfendem Schirm deutliche Spuren des scheußlichen Wetters mit in die Stube bringe.

 

Holmes nahm ihm den Mantel und den Schirm ab und hängte beides an den Haken an der Wand, seinem Gast bot er einen Stuhl nahe am Kamin an.

 

"Sie kommen aus dem Südwesten?" Erstaunt antwortete der junge Mann "Ja, aus Horsham". "Nun die Mischung aus Lehm und Kreide auf Ihren Schuhkappen ist recht verräterisch. Aber nun zur Sache, was führt Sie zu mir?

 

Der junge Mann erklärte, dass er dringend Rat und Hilfe benötige und dass Major Prendergast ihm Sherlock empfohlen habe, da er nur die besten Erfahrungen mit Holmes gemacht habe. Außerdem wisse er, dass Sherlock extrem erfolgreich sei und so gut wie jeden Fall lösen könne.

 

Sherlock erinnerte sich sofort an den Fall, um den es im Zusammenhang mit dem Major gegangen war. Es stimme zwar, dass er nur selten Misserfolge zu verzeichnen hab, aber ganz ohne solche unangenehmen Erfahrungen verlaufe auch sein Beruf leider nicht. Allerdings sei er auch fast immer der, der als letztes um Rat gefragt werde, wenn alle anderen bereits versagt hätten.

 

Er forderte seinen späten Gast auf, mit seinem Bericht zu beginnen und ihm alle Einzelheiten seines Falls zu schildern.

 

Der junge Mann deutete an, dass es sich in seinem Fall um eine ausgesprochen geheimnisvolle und wie er meinte unerklärliche Verkettung von Ereignissen handle. Vor allem sei er selbst, John Openshaw, eigentlich gar nicht direkt in die Geschichte verwickelt, sondern sei erst durch eine Erbschaft in die ganze Sache hineingezogen worden.

 

Damit das alles zu verstehen sei, müsse er wohl ganz am Anfang der Geschichte beginnen, die weit in die Vergangenheit hineinreiche. Und so folgte nun sein Bericht:

 

"Mein Großvater hatte zwei Söhne, Elias und Joseph. Joseph war der Vater von John, Elias sein Onkel. Johns Vater lebte in Coventry, wo er eine kleine Fabrik besaß, die sehr erfolgreich wurde, als das Radfahren modern wurde. Joseph besaß nämlich ein Patent auf unzerstörbare Reifen. Seine Firma verkaufte er später so erfolgreich, dass er sich aus dem Geschäftsleben zurückziehen konnte und als wohlhabender Mann ein angenehmes Leben führen konnte.

 

Elias hingegen war nach Amerika ausgewandert, hatte dort eine Plantage erworben. So weit man wusste ging es ihm dort recht gut. Im amerikanischen Bürgerkrieg stieg er in der Armee bis zum Colonel auf und kehrte nach Ende des Krieges für weitere 3 oder 4 Jahre auf seien Plantage zurück.

 

Um 1870 kehrte er aber nach England zurück und erwarb eine kleinen Besitz in Sussex in der Nähe von Horsham. Er war in den Staaten recht wohlhabend geworden, konnte sich aber mit der Politik der Republikaner nicht anfreunden , die die Sklavenhaltung abgeschafft hatte und den "Negern", wie er sie nannte, die Freiheit gegeben hatten. 
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